Verletzte Person durch Arbeitsunfall

Eine verletzte Person bei Dacharbeiten in Landersberg verursachte eine Alarmierung am 7. Juni um 11:19 Uhr. Da eine Rettung vom Dach vermutet wurde, alarmierte die Landeswarnzentrale auch Höhenrettung St. Ägidi und die Teleskopmastbühne Andorf mit. Bei Eintreffen unseres Einsatzleiters und dessen Lageerkundung konnte aber Entwarnung gegeben werden. Der Verletzte kam im Obergeschoss zu liegen, welches über Stiegen zu erreichen war. Die beiden Sondereinsatzkräfte konnten somit bei deren Anfahrt entwarnt und zurückgeschickt werden.

Wir waren bis zum Eintreffen des Notarztes und Abtransport durch Rettung vor Ort behilflich und konnten nach gut einer Stunde unseren Einsatz wieder beenden. Gleich am ersten Tag nach Einführung des Digitalfunks konnten wir die geschulten Abläufe somit auch im Ernstfall schon umsetzen.

Umbau auf Digitalfunk

Der 26. Mai war in Matzing vom Umbau des Funksystem geprägt. Eine oberösterreichweite Umstellung des Funksystems auf den digitalen Bündelfunkt BOS war Anlass für den Ein- und Umbau.

Unter der Führung unseres Loten- & Nachrichtenkommandanten Fabian Vogetseder wurde mit Planung, Beschaffung und Schulung schon seit Wochen auf die Umstellung vorbereitet. Der Umbau wurde von 5 Kameraden gemeinsam mit der Fachfirma Zehetner durchgeführt. Für den Umbau der Antenne auf dem Gebäude wurde vom Bezirksfeuerwehrkommando die Teleskopmastbühne aus Andorf organisiert und zur Verfügung gestellt.

Insgesamt wurden 7 Handfunkgeräte, 2 Mobilfunkgeräte für Fahrzeugeinbau und das Funkgerät für die Florianstation im Feuerwehrhaus installiert. Es mussten zahlreiche Ladestationen verkabelt und die Gerätehalterungen montiert werden sowie die Funkantenne am Dach ausgetaucht werden. Alle Geräte wurden fachgerecht eingestellt und funktionsgetestet. Der Umbau war nach 7 Stunden abgeschlossen. Nun funken wir mit derselben Technologie wie Polizei, Rettung und Flugrettung.

Müllsammelaktion

Unter dem Motto „Hui statt Pfui“ riefen die Gemeinden in OÖ zu einer Flurreinigungsaktion auf. Schon selbstverständlich für unsere Feuerwehren ist es, hier mit anzugreifen. Unsere Jugendmitglieder haben sich bereit erklärt, entlang der Verkehrswege nach Müll zu suchen und einzusammeln. Viele Säcke mit Müll konnten eingesammelt werden. Unglaublich eigentlich mancherorts die Verschmutzung. Man stelle sich vor, wie verschmutzt unsere Gemeinde wäre, wenn nicht jährlich viele Freiwillige unsere Felder und Wiesen wieder sauber räumen würden! Daher der Appell:

Werft Müll nicht achtlos in unsere Umwelt, das hat sich unsere Umwelt und wir nicht verdient!

https://huistattpfui.at/anti-littering/infos-zum-thema-littering/

Balkonbrand im Fichtenweg

Ein Mehrparteienwohnhaus in Enzenkirchen war Schauplatz eines Brandes am 27. April. Gemeinsam mit der Feuerwehr Enzenkirchen wurden wir abends zu einem Balkonbrand im Fichtenweg alarmiert. Am Einsatzort begannen die Kollegen von Enzenkirchen bereits eine Versorgungsleitung von einem Hydranten zu legen. Mit schwerem Atemschutz und mittels HD-Rohr begannen die Kollegen den Innenangriff über die Wohnung zum Balkon. Wir stellten indes einen Reserve Atemschutztrupp mit Wärmebildkamera und übernahmen die Verkehrsregelung zum Schutze der Einsatzstelle. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Die Fassadendämmung musste genau kontrolliert werden, um dort einen versteckten Weiterbrand zu verhindern. Die Räume wurden mittels Hochleistungslüfter druckbelüftet, um eine rauchfreie Wohnung hinterlassen zu können.

Rettungsdienst und Polizei waren auch vor Ort. Wir konnten nach ca. 1,5 Stunden wieder vom Einsatzort abrücken. Es sind 21 Kameraden/-innen zum Einsatzort ausgefahren.

Drei Damen absolvieren neuartigen Funklehrgang

Gleich zwei wesentliche Neuheiten hatte der Funklehrgang im März für unsere drei Teilnehmerinnen. Zum einen wurde ein Großteil des Lehrgangs online, per Webinar, abgewickelt und die notwendigen praktischen Übungen wurden in Kleingruppen samt Schutzmaßnahmen abgehalten.

Zum anderen wurden unsere drei Frauen als erste unserer Feuerwehr auf neuen Funkgeräten mit digitaler Übermittlungstechnik ausgebildet. Unser Bezirk wird ja mit Juni auf das neue Funksystem BOS umgestellt. Somit haben unsere Kameradinnen schon die perfekte Ausbildung für das neue System und können uns somit auch bei der Schulung der restlichen Mannschaft behilflich sein.

Schnittübungen mit der Motorsäge

Die richtige Handhabung der Motorsäge war Ausbildungsziel unserer Monatsübung im März. Vor allem der sichere Umgang mit der Säge ist wichtig. Die Schnitte am Holz richtig anzusetzen ist auch sehr wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Speziell Bäume, die durch ihre Lage verspannt sind, müssen mit der richtigen Schnitttechnik aufgearbeitet werden.

Bei der Übung konnten speziell unerfahrene Anwender den Umgang mit der Motorsäge üben. Sogar zwei junge Feuerwehrfrauen erlernten dabei die Grundlagen mit ihren ersten Schnitten im Holz.

Danke an Familie Mittermair für die Verfügungstellung von Traktor und Holzzange. Vielen Dank auch an den Ausbildner Stefan Gabriel für die Organisation und Durchführung der Übung.

Jahresbericht 2020

Auch im vergangenen Jahr ist in Matzing viel geschehen. Trotz fehlender Veranstaltungen, Bewerbe und Übungen gab es dennoch viele Entscheidungen zu treffen und Tätigkeiten zu verrichten. Wenngleich auch das Leben sichtlich heruntergefahren wurde, so waren die neuen Aufgaben im Jahr 2020 für uns nicht weniger fordernd. Zudem wurde auch das Kommando von Klaus Lindbichler übernommen, nachdem Frank Daniel das Amt zurückgelegt hatte. In unseren Bericht sind ein paar Highlights und Daten des Jahres zusammengefasst. Viel Freude beim Durchlesen.

Bluelight Firestation Challenge

Eine aktuelle Aktion der Blaulichtorganisationen geht gerade durch die sozialen Medien. Die #bluelightfirestation Challenge hat auch uns erreicht. Wir wurden von FF Altschwendt nominiert. Die Feuerwehren wollen damit zeigen, dass sie nach wie vor einsatzbereit bleiben. Trotz Pandemie wird der Betrieb aufrechterhalten und der Schutz der Bevölkerung und der eigenen Mannschaft steht weiterhin an erster Stelle. Wir sind eben 24/7 für Menschen, Tiere und Umwelt da, wenn Hilfe gebraucht wird und Gefahren abgewandt werden müssen. Um dies zu zeigen wird die Fahrzeughalle in Blaulicht gehüllt und als Video geteilt.

Rückbrand bei Heizungsanlage in Oberau

Ein stark verrauchtes Firmengebäude und unangenehmer Brandgeruch. So stellte sich die Situation in Oberau für die Besitzer am Abend des 14. Jänners dar. Die Ursache konnte schnell im Heizraum beim Hackschnitzelofen gefunden werden. Eine Fehlfunktion verursache einen Rückbrand in die Hackgutzufuhr. Die Besitzer verständigten einen Heizungsinstallateur und in weiterer Folge auch die Feuerwehren von Enzenkirchen durch den Feuerwehrnotruf 122.

Unsere Einsatzleitung versicherte sich vor Ort, inwieweit sich der Rückbrand in den Hackschnitzelvorrat ausgebreitet hatte. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte man sich ein besseres Bild von den Temperaturen in der Anlage machen. Glücklicherweise war der Brand noch nicht zu weit fortgeschritten und der Hackgutvorrat musste nicht entfernt werden. Die Situation wurde noch weiter überwacht und nach 1,5 Stunden rückten wir wieder ab, da sich die Situation stabilisiert hatte.

Wir waren mit 16 Einsatzkräften vor Ort.

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